In dem alphabetischen Register
Meiji-Portraits werden Personen mit ihrer jeweiligen Aufenthaltsdauer, möglichst mit kurzem Lebenslauf und Foto, dargestellt. Voraussetzung für eine Aufnahme ist, mit wenigen Ausnahmen, dass die Personen in der Meiji-Ära mindestens drei Monate in Japan tätig waren. Eine zeitliche Abgrenzung ist nicht immer möglich gewesen, da manche Tätigkeiten früher begannen und in die Meiji-Ära hineinführten bzw. auch darüber hinaus andauerten.
Den Schwerpunkt dieser Erfassung bildete der Zeitraum bis 1905, wo Japan durch den Sieg im Russisch-Japanischen Krieg endgültig den Beweis erbracht hatte, sich zu einer eigenständigen Großmacht entwickelt zu haben und ein ausländischer Einfluß nur noch bedingt erfolgte.
Neben den Ausländern wurden auch japanische Personen aufgenommen, insbesondere jedoch die, die im Ausland studierten. Sie gehören zu den Pionieren des modernen Japan, auch sie trugen maßgeblich bei, dass sich ihr Land in so kurzer Zeit zu einer der führenden Mächte der Welt entwickeln konnte.
Ausländer und Japaner werden aus Gründen der Übersichtlichkeit getrennt aufgeführt.
Touristen, Seeleute ohne japanische Anstellung und andere Personen, die sich nur kurzzeitig in Japan aufgehalten haben sowie Personen aus anderen asiatischen, arabischen und mittel-und südamerikanischen Ländern wurden nicht berücksichtigt.
Neben dem alphabetischen Register Meiji-Portraits finden Sie hier auch noch zwei Unterregister:
Eine Besonderheit dieser Zusammenstellung wird durch die Einbeziehung von Briefen und Karten hergestellt. Da ich seit vielen Jahren Briefe und Karten von Japan sammele, wurde der Versuch unternommen, eine Verknüpfung der Meiji-Personen mit der Philatelie herbeizuführen. Wer war der Schreiber oder Empfänger eines Briefes oder Karte? Was hat er in Japan gemacht? Es wurden entsprechende Informationen in die Biographien eingearbeitet.
Generell muß man allerdings erwähnen, dass die Sammlung „personifizierter Zeitdokumente“ ein Randgebiet der Philatelie darstellt. Solche Belege sind nicht sehr häufig, Belege von Firmen, in Abhängigkeit ihrer Größe und Existenz, sind häufer als von Einzelpersonen. Trotzdem möchte ich hier erwähnen, dass diese Tatsache nichts mit dem philatelistischen Wert zu tun hat!
Existierende Korrespondenzen werden gekennzeichnet.
Ziel dieses Projektes ist es aber auch, dass die Biographien bei der Beurteilung und Bewertung spezieller philatelistischer Erscheinungen helfen sollen.
Eine Verbindung der ausländischen Personen zu ihrem Tätigkeitsbereich wird hergestellt im